Wie nutzt die Rosti Group KI im Spritzgussverfahren?

Von der Steigerung der Effizienz und Verbesserung der Qualität bis hin zur Beschleunigung der Innovationen in unseren globalen Werken – Scott zeigt auf, wie KI auf praktische Weise die Zukunft der Fertigung gestaltet.

Scott Dickson, Director für Technologie & Innovation bei der Rosti Group, teilt seine Sichtweise darauf, wie wir KI einsetzen, um unsere weltweiten Kompetenzen im Bereich Kunststoffspritzguss zu stärken.
Welche neuen Technologien werden wir voraussichtlich 2025 sehen?
Als Reaktion auf wertvolles Kundenfeedback arbeiten wir aktiv an mehreren neuen Entwicklungsinitiativen mit Fokus auf KI und Nachhaltigkeit. Bis Ende 2025 wollen wir einen Proof of Concept für unser internes KI-System abschließen, das vor einer weltweiten Einführung zunächst an einem Standort im großen Maßstab getestet wird. Ziel ist es, unser internes Wissen noch effektiver zu nutzen, um die Markteinführungszeit für neue Projekte weiter zu verkürzen.
Darüber hinaus wird unser neues, KI-gestütztes Tool zur Analyse des CO2-Fußabdrucks von Produkten in unseren Innovationszentren implementiert. Damit können unsere Teams die Umweltauswirkungen der von uns gefertigten Produkte bewerten und reduzieren. Dies ermöglicht uns, den Fortschritt bei der Erreichung unserer Nachhaltigkeitsziele genau zu verfolgen und potenziell weitere Bereiche zur Verringerung unseres ökologischen Fußabdrucks zu identifizieren.
Wie wirkt sich KI konkret auf den Kunststoffspritzguss aus?
KI verändert den Kunststoffspritzguss in mehreren entscheidenden Bereichen – von virtuellen Assistenten, die das Wissensmanagement vereinfachen und die Markteinführungszeit verkürzen, bis hin zu schneller Produktionsdatenanalyse zur Verbesserung von Ausbeute und Qualitätskontrolle.
Fortschrittliche KI-basierte Inspektionsmethoden erkennen und prognostizieren Mängel proaktiv, noch bevor sie auftreten. Durch die Integration modernster Maschinentechnologien unserer Partner setzen wir KI-gestützte Prozesssteuerung ein, um Fertigungsparameter für jede Komponente zu optimieren und so Präzision sowie Effizienz sicherzustellen.
Wie stellen Sie sich KI und Spritzguss in 3–5 Jahren vor?
In den nächsten 3–5 Jahren erwarten wir, dass KI eine immer transformativere Rolle in der Werksfertigung spielen wird. Sie wird umfassende prädiktive Wartungssysteme ermöglichen, um die Betriebszeit der Anlagen zu maximieren, autonome Echtzeitanpassungen im Spritzgussprozess vornehmen, um Fehler zu vermeiden, und insgesamt zu energieeffizienterer Produktion beitragen.
Diese Fortschritte werden nicht nur die Performance optimieren, sondern auch die Nachhaltigkeit entlang des gesamten Fertigungsprozesses durch intelligentere Ressourcennutzung vorantreiben.
Wie unterstützen und beeinflussen Sie Kunden, neue Technologien gemeinsam mit Rosti einzuführen?
Unser strukturierter Technovation-Prozess bietet einen geregelten und systematischen Ansatz, um neue Technologien zu testen und sicherzustellen, dass sie das geeignete technische Reifegradniveau für die Produktion erreichen. Der Erfolg dieses Prozesses basiert auf einem tiefen Verständnis der Kundenbedürfnisse und -probleme.
Auf Basis dieser Erkenntnisse entwickeln unsere globalen Innovationszentren fortschrittliche Lösungen, die den Wert, die Qualität und die Performance des Endprodukts – und nicht zuletzt die Nachhaltigkeitseigenschaften – steigern.
